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HC Strache: Wir haben eine Fairness-Krise

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Mit dem Sommergespräch startet die FPÖ die Phase des Intensiv-Wahlkampfes bis zum 15. Oktober.

HC Strache stellte beim diesjährigen ORF-Sommergespräch fest: "Nur mit einer Stimme für die FPÖ kann eine Neuauflage der rot-schwarzen Koalition verhindert werden."




Im ORF-Sommergespräch mit Moderator Tarek Leitner kritisierte der FPÖ-Obmann zahlreiche Ungerechtigkeiten, die SPÖ und ÖVP zu verantworten hätten, und hielt fest: „Wir haben eine Fairness-Krise“. Inakzeptabel sei etwa eine Mindestsicherung für ausländische Zuwanderer, die noch „keine Stunde in Österreich gearbeitet“ hätten, während viele Österreicher von einer Mindestpension leben müssten, die derzeit unter 940 Euro liege.

Kritik am rot-schwarzen Verwaltungsspeck

„Wir arbeiten bis zum 15. August für den Staat“, kritisierte HC Strache die hohe Steuerlast. Er forderte eine Senkung der Steuern und eine effizientere – und somit kostengünstigere – Verwaltung. Auch einer Erbschaftssteuer erteilte der FPÖ-Obmann eine klare Absage und erneuerte seine Kritik an der Kammerumlage, die bei der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer zumindest halbiert werden müsse: „In den Kammern wird der rot-schwarze Verwaltungsspeck aufgebaut. Eine Pflichtmitgliedschaft widerspricht der Freiheit.“

SPÖ und ÖVP haben Krisen geschaffen und berechtigte Forderungen diffamiert

Sowohl der SPÖ als auch der ÖVP warf der FPÖ-Obmann vor, viele Probleme negiert zu haben. „Ich werfe den Regierungsverantwortlichen vor, Krisen geschaffen zu haben!“ Die FPÖ habe jahrelang die Themenführerschaft gehabt, sei dafür aber von beiden Parteien immer wieder diffamiert worden. Erst jetzt würden freiheitliche Themen - etwa im Bereich der Integration und der Islamisierung - aufgegriffen. HC Strache merkte dabei an, dass der Terror im Herzen Europas angekommen sei. Es müssten islamistische Zellen bekämpft werden. Beileidskundgebungen seien zu wenig. „Wenn wir Freiheit schätzen, müssen wir sie auch schützen! Wer nicht bereit ist, für seine Freiheit zu kämpfen, wird sie verlieren“, so der freiheitliche Spitzenkandidat für die Nationalratswahl..

Mehr Demokratie kann nicht falsch sein

Der FPÖ-Obmann forderte weiters mehr direkte Demokratie und verbindliche Volksabstimmungen. Er hielt fest: „Mehr Demokratie kann nie falsch sein.“ Der FPÖ-Chef kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die Österreicher nicht darüber gefragt wurden, als 2015 im Zuge der Flüchtlingskrise die Grenzkontrollen aufgehoben wurden. Ausgenommen von Volksabstimmungen sind für HC Strache Fragen zur Abschaffung der direkten Demokratie und der Einführung der Todesstrafe.

Nur eine FPÖ-Stimme verhindert eine Neuauflage von Rot-Schwarz

Bezüglich allfälliger Regierungsverhandlungen hielt Strache fest, dass er als Zweiter niemals den Dritten zum Kanzler machen werde. In Richtung SPÖ und ÖVP sagte er: „Der einzige Kleber der immer klebt ist der rot-schwarze Proporzkleber!“ Nur mit einer Stimme für die FPÖ könne eine Neuauflage der rot-schwarzen Koalition verhindert werden.

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